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anna - ANerkannte Berufsabschlüsse durch
modulare NAchqualifizierung in Vorpommern

Die Greifswalder Erklärung

im BiG - Bildungszentrum in Greifswald

Klicken Sie auf das Bild, um die Greifswalder Erklärung zu öffnen. (PDF-Datei, 302 KB)

  • Am 29. August 2013 wurde im Bildungszentrum Greifswald die „Greifswalder Erklärung“ verabschiedet. Mit dem Papier bekennen sich die Unterzeichnenden dazu, dem Fachkräftemangel in Mecklenburg-Vorpommern durch die Qualifizierung an- und ungelernter Arbeitskräfte zu begegnen. „Die demografischen Prognosen zeigen, dass unsere Unternehmen in den kommenden Jahrzehnten mit dieser Herausforderung leben müssen“, erläutert Projektleiterin Dorit Wehling (Thomas Besse). „Auch die Zuwanderung aus anderen Ländern war bisher nicht so groß, dass wir diesen Mangel hätten ausgleichen können.“ Deshalb müsste der Arbeitsmarkt alle Ressourcen der Region erschließen. „Die Arbeitslosigkeit ist unter den An- und Ungelernten besonders hoch (Zahl),“ so Wehling weiter. „Es gibt sehr gute Beispiele dafür, dass durch die Nachqualifizierung dieser Arbeitskräfte bis zum externen Berufsabschluss gute Fachkräfte ausgebildet wurden.“ Als Partner haben das Jobcenter und die Arbeitsagentur Greifswald, die Industrie- und Handelskammer zu Neubrandenburg… die Greifswalder Erklärung unterschrieben.
    Das nun offiziell beendete Projekt zur beruflichen abschlussorientierten Nachqualifizierung An- und Ungelernter (ANNA) wird mit der Greifswalder Erklärung unter dem Motto „Hier geht es weiter“ neu und nachhaltig aufgestellt. „Jeder, der einen Berufsabschluss will, soll von uns die nötige, individuell abgestimmte Unterstützung dafür bekommen“, sagt Dorit Wehling. „Dafür wollen die Partner eng und unbürokratisch zusammenarbeiten.“
    Die Ausbildung soll in enger Zusammenarbeit mit den Unternehmen berufsbegleitend erfolgen. Durch genau abgestimmte Bildungsmodule sollen nur die Kurse nachgeholt werden, die nötig sind, um eine externe Prüfung zum Berufsabschluss bestehen zu können.
    „Hier geht es weiter“ ist Teil des Programmes „Perspektive Berufsabschluss“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, vom Europäischen Sozialfonds und von der EU gefördert wird.

Förderung/Durchführung

Dieses Vorhaben wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Projektlaufzeit:
01.09.2010 - 31.08.2013

Logos Bundesministerium für Bildung und Forschung, Europäischer Sozialfonds, Europäische Union