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anna - ANerkannte Berufsabschlüsse durch
modulare NAchqualifizierung in Vorpommern

Archiv

im BiG - Bildungszentrum in Greifswald

  • Hier finden Sie Infos über vergangene Veranstaltungen
  • Hier geht es weiterFachtagung "Hier geht es weiter"
    zur modularen abschlussorientierten Nachqualifizierung
    im Programm "Perspektive Berufsabschluss"

    Am 12. Juni traf sich das Netzwerk zur beruflichen Nachqualifizierung im MV im alten Wasserwerk Greifswald. Auf der Fachtagung wurde über die Weiterführung des anna-Projektes zur beruflichen Nachqualifizierung diskutiert. „Jetzt steht fest, dass der Abschluss des Projektes nicht das Ende, sondern ein neuer Anfang ist,“ sagte Dr. Antje Mayfarth, Geschäftsführerin des Bildungsinstituts Greifswald. „Die Erfahrungen, die wir mit anna gemacht haben, sind die Grundlage für die Errichtung eines dauerhaften, nachhaltigen Angebotes für den Arbeitsmarkt Vorpommerns und des Bundeslandes.“
    Mit der modularen Nachqualifizierung können Menschen ohne Berufsabschluss auch im höheren Alter ihren Abschluss erreichen und sich neue Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt erschließen. „Vor allem hier in Vorpommern werden wir in Zukunft Probleme haben, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden“, sagte Thomas Beese, operativer Geschäftsführer der Agentur für Arbeit in Greifswald. „Neben der Zuwanderung ist die Nachqualifizierung unserer Arbeitskräfte in der Region eine Möglichkeit, den demografischen Entwicklungen im Bundesland entgegenzuwirken.“
    anna-Projektleiterin Dorit Wehling ist überzeugt: „Die modulare Nachqualifizierung hat Potenzial. Das dürfen wir nicht vergeuden. Auch unsere Partner aus dem Bundesland haben diese Erfahrungen gemacht.“

    Fotos: Frank Schlößer


    Die Präsentationen der Fachtagung können Sie hier herunterladen:

    "Perspektive Berufsabschluss" (PDF, 354 Kb) von Dr. Petra Post
    "Fachkräftesicherung durch Qualifizierung" (PDF, 294 Kb) von Thomas Besse
    "Modulare abschlussorientierte Nachqualifizierung" (PDF, 473 Kb) von Dorit Wehling
  • Jeder fünfte Betrieb signalisiert Bereitschaft zur Nachqualifizierung junger Erwachsener

    Bonn, 22.05.2013

    Knapp die Hälfte aller Betriebe (45,9 %) in Deutschland geht davon aus, dass die Besetzung von Arbeitsstellen mit qualifiziertem Fachpersonal in den kommenden Jahren schwieriger wird. Aus diesem Grund könnte sich etwa jeder fünfte Betrieb vorstellen, jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss nachträglich eine berufliche Qualifizierung zu ermöglichen. Auf alle Unternehmen hochgerechnet wären somit mehr als 300.000 Betriebe bereit, bei entsprechenden Rekrutierungsproblemen junge Erwachsene zwischen 20 und 30 Jahren und ohne abgeschlossene Berufsausbildung aufzunehmen. Dies zeigen Ergebnisse einer repräsentativen Betriebsbefragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) im Rahmen des "BIBB-Qualifizierungspanels" aus dem Jahr 2012.


    Nach BIBB-Berechnungen verharrt die Gruppe der ungelernten Erwachsenen im Alter zwischen 20 und 34 Jahren seit Mitte der 1990er-Jahre unverändert bei etwa 14 bis 15 % der entsprechenden Wohnbevölkerung. Dies entspricht rund 2,15 Millionen Personen. "Angesichts der Folgen des demografischen Wandels für den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sowie des Fachkräftemangels ist dieser anhaltend hohe Wert nicht zuletzt auch unter Gerechtigkeitsaspekten völlig inakzeptabel", erklärt BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser. Es gelte, bislang ungenutzte Potenziale zu heben und sich verstärkt mit Möglichkeiten zur sozialen und beruflichen Integration ungelernter junger Erwachsener zu befassen. "Ich begrüße die Bereitschaft der Betriebe, sich dieser Thematik in Zukunft verstärkt anzunehmen. Nun kommt es aber entscheidend darauf an, die Berufswünsche der jungen Erwachsenen und den Qualifikationsbedarf der Betriebe möglichst weitgehend in Einklang zu bringen."


    Besonders hoch ist die Bereitschaft für die Aufnahme junger Erwachsener ohne berufliche Ausbildung bei Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten. Rund 40 % dieser Unternehmen, die insbesondere auf ihre Ausbildungserfahrungen aufbauen können, würde die Nachqualifizierung junger Erwachsener als Strategie nutzen, um Rekrutierungsproblemen entgegenzuwirken. Bei Betrieben mit weniger als 20 Beschäftigten beträgt dieser Anteil dagegen nur rund 18 %.


    Auch im Vergleich unterschiedlicher Wirtschaftssektoren unterscheidet sich die Bereitschaft der Betriebe zum Teil deutlich. Während im produzierenden und verarbeitenden Gewerbe fast jeder dritte Betrieb auf die Nachqualifizierung setzen würde, signalisiert dies nur etwa jeder achte Betrieb aus den Bereichen Öffentliche Verwaltung, Gesundheits- und Sozialwesen sowie Erziehungs- und Unterrichtswesen, also aus Branchen mit einem hohen Anteil an akademisch qualifizierten Fachkräften.

    Eine ausführliche Darstellung der Ergebnisse finden Sie im Internetangebot des BIBB unter www.bibb.de/nachqualifizierung im Beitrag: "Berufliche Nachqualifizierung von zwei Millionen jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss - Welche Bereitschaft gibt es in Betrieben?"


    Zum Hintergrund:
    Das BIBB-Qualifizierungspanel ist eine jährliche Wiederholungsbefragung von rund 2.000 Betrieben, mit der repräsentative Längs- und Querschnittsdaten zum Qualifizierungsgeschehen von Betrieben und Behörden in Deutschland erhoben werden. Das Qualifizierungspanel wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert und vom BIBB in Zusammenarbeit mit TNS Infratest Sozialforschung durchgeführt. Weiterführende Informationen unter www.bibb.de/qp

    Quelle: PM des Bundesinstituts für Berufsbildung

  • „Ich würde mich wieder dafür entscheiden“

    Philipp von Plata brach 2010 seine Ausbildung ab. Der Wiedereinstieg war nicht leicht, doch von Plata ist sich sicher: Ohne anerkannten Berufsabschluss geht es einfach nicht. Auf seinem Weg unterstützte ihn das „anna“-Team im BiG.

    Schon immer war Philipp von Plata von allem fasziniert, was mit Computern zu tun hat. Deshalb entschied er sich nach dem Schulabschluss für eine Ausbildung zum IT-Kaufmann. Kurz vor der Abschlussprüfung brach von Plata jedoch nach fast dreijähriger Lehre ab. Die Enttäuschung war groß – auch bei seinen Ausbildern. Aber vor allem er selbst war damit unzufrieden.

    „Ich habe schnell gemerkt: Ohne Abschluss hängt man in der Luft!“ Deshalb fasste er den Entschluss, diesen nachzuholen. Doch wie anfangen? Einerseits ließ sich von Plata bei der Arbeitsagentur beraten, andererseits erfuhr er vom „anna“-Projekt des BiG - Bildungszentrums in Greifswald. Die Inhalte des Projektes passten ideal: Mit modularer Nachqualifizierung würde er Baustein für Baustein einen anerkannten Berufsabschluss erreichen. Anhand seines Ausbildungsstandes erarbeiteten die Berufscoaches von „anna“ mit ihm einen Schulungsplan.

    Während des gesamten Jahres stand er ständig in engem Kontakt mit den Berufscoaches. An sie wandte sich von Plata bei Bedarf und sprach mit ihnen ab, welche Schritte jeweils die nächstwichtigen waren. Auch erhielt er Hilfestellungen bei der Anmeldung zur Externenprüfung der Kammer. Auf diese Weise gelang es ihm, wieder auf den richtigen Kurs zu kommen. Hilfreich war auch, dass die Agentur für Arbeit die Finanzierung dieser Maßnahme übernahm. Auf die neuerliche Abschlussprüfung fühlt sich von Plata gut vorbereitet. Und danach? „Ich würde sehr gerne als Systemadministrator arbeiten; vielleicht in einem Musikstudio. Da wird heutzutage immer mehr mit Computern gemacht. Das wäre eine sehr schöne Verbindung meiner Interessen“, meint der 22-jährige Greifswalder. „Die Unterstützung durch das „anna“-Projekt war sehr wichtig“, schätzt von Plata ein. „Ich würde mich in der gleichen Situation jedenfalls wieder genauso entscheiden. Es hat mir wirklich sehr geholfen.“

    Ab sofort hat das Beratungsbüro der Berufscoaches des „anna“-Teams neue Sprechzeiten. Sie erreichen sie immer mittwochs in der Zeit von 8-11:30 Uhr und donnerstags von 13-16 Uhr sowie unter 03834 549-423 oder -417

  • Wir machen Ihre Helfer zu Fachkräften!
    WORKSHOP für Zeitarbeitsunternehmen

    Bild vom WorkshopAm 21. November 2012 trafen sich im BiG - Bildungszentrum in Greifswald acht Vertreter verschiedener Zeitarbeitsfirmen zu einem Workshop des Projektes „anna“. Ziel war es, den Unternehmen den Ablauf der Nachqualifizierung am praktischen Beispiel vorzustellen. Der Workshop bot allen  Anwesenden interessante Denkanstöße und ermutigte zu einer tiefergehenden Beschäftigung mit dem Thema. „Ich denke, es war vor allem wichtig, den Unternehmen einen Überblick zu verschaffen, was alles in diesem Bereich möglich ist. Schließlich haben auch Zeitarbeitsfirmen ein Interesse an gut ausgebildetem Personal“ macht Alexander Schwalbe deutlich. Er ist im BiG der Netzwerkmanager von „anna“ und betont: „In den kommenden Jahren werden Unternehmen an der Nachqualifizierung kaum noch vorbeikommen.“
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  • Alleinerziehend – aber nicht alleine!

    Foto vom WeiterbildungstagAnlässlich des 4. „Deutschen Weiterbildungstages“ organisierte das BiG - Bildungszentrum in Greifswald am 21. September eine Fachtagung im Rahmen des Projektes „anna“. Im Vordergrund stand die Vernetzung unterschiedlicher Verbände, Vereine und Projekte in Mecklenburg-Vorpommern, die sich für Alleinerziehende einsetzen. Im Ergebnis wurde klar, dass vor allem eine Zusammenarbeit – sowohl von Politik und Wirtschaft als auch der Betroffenen – mit individuellen Lösungen wichtig ist.

    Gerade für alleinerziehende Mütter und Väter ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie oft eine erhebliche Herausforderung. Seit Jahren widmen sich diverse Projektträger dem Thema. Die Fachtagung im BiG stellte deshalb unterschiedliche Perspektiven der Netzwerkarbeit in den Mittelpunkt. Dabei ging es vorrangig um die berufliche Weiterbildung Alleinerziehender. Eines der Angebote ist etwa das Projekt „ALMUT“ an der Trainings- und Fortbildungsakademie Neubrandenburg. Hier entwickeln die Beteiligten klare Zielstellungen und erzeugen eine persönliche Motivation. Dies könne beispielsweise durch Praktika geschehen. Auf diese Weise ließen sich Vorurteile auf beiden Seiten abbauen und alle Partner zur Vermittlung von Fachkompetenzen einbeziehen.
    Bild von der FachtagungDie Tagung zeigte in diesem Zusammenhang, dass Musterlösungen in aller Regel wenig erfolgreich sind. Stattdessen bedarf es individueller Konzepte, da auch die Problemlagen Alleinerziehender individuell verschieden sind. Nicht nur persönliche Hemmnisse – wie Überforderung, soziale Instabilität oder gar psychische Probleme – stellen eine Hürde dar, sondern auch äußere Einflüsse. „Die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf ist im Bildungssystem kaum vorgesehen“, meint Dr. Cathleen Kiefert-Demuth von der Fachstelle „IMPULS MV – Regionalstellen für die Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt“.
    Dass es sich bei der Problematik alleinerziehender Mütter und Väter nicht nur um eine Randerscheinung handelt, zeigt die Statistik. Im Jahr 2010 waren in Mecklenburg-Vorpommern laut amtlicher Zählung ca. 27 % derer, die Leistungen nach dem SGB II oder III beziehen, alleinerziehend. Rund 11 % davon waren oder sind alleinerziehende Väter. Gleichwohl sind 32 % der Betroffenen erwerbstätig, stocken also auf. Zumeist ist das nötig, weil sie aufgrund eines ungeeigneten oder fehlenden Berufsabschlusses vergleichsweise geringqualifizierte Tätigkeiten ausführen. Oft kann hier ein nachgeholter Berufsabschluss helfen.

    Über „anna“
    „anna“ steht für „ANerkannte Berufsabschlüsse durch modulare NAchqualifizierung in Vorpommern“. Das Projekt im Rahmen des Programms „Perspektive Berufsabschluss“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, unterstützt und begleitet Menschen ohne anerkannten Berufsabschluss. Durch eine modulare Nachqualifizierung können sie sich Baustein für Baustein in Teilzeit, berufsbegleitend oder in Vollzeit auf ihre Abschlussprüfung vorbereiten. Ansprechpartnerin im BiG ist: Dorit Wehling, Tel. 03834 549-314, E-Mail dwehling@big-hgw.de


    Referat von Dr. Kiefert-Demuth (IMPULS MV) "Die Situation der Alleinerziehenden in M-V unter besonderer Berücksichtigung von Bildungsstand und Bildungsabschlüssen" (PDF)

    Referat von Andrea Schult (TFA)
    "Projekt 'ALMUT' Gute Arbeit für Alleinerziehende" (PDF)

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  • Logo landesweiter Informationstag

    Der landesweite Informationstag für alle mit Interesse an beruflicher Qualifizierung fand am 20.06.2012 neben den Projektstandorten im SAZ Schwerin, AUZ Schwaan und AFZ Rostock auch im BiG - Bildungszentrum statt.

    Alle Veranstaltungen können als voller Erfolg gewertet werden. Im BiG - Bildungszentrum in Greifswald fanden sich außer den Teilnehmern der hiesigen modularen Weiterbildungen auch zwölf An- und Ungelernte ein, um sich über ihre Möglichkeiten zur beruflichen Nachqualifizierung zu informieren. Zahlreiche telefonische Terminvereinbarungen und Gespräche mit Vertretern von vier Bedarfsträgern aus der Region zeugen von dem hohen Interesse an dieser Thematik.

    Gefreut hat sich das anna-Team,  Mitarbeiter vom Blauen Kreuz in Eggesin kennenzulernen. Es wurde vereinbart, die eigenen Aktivitäten zur Beratung von An- und Ungelernten auch in Zusammenarbeit mit diesem Träger zu intensivieren.

     

    Ansprechpartner/-in:

    Torsten Tarnow  03834 549-417, ttarnow@big-hgw.de

    Ulrike Schmeling  03834 549-339, uschmeling@big-hgw.de


    >> Ankündigungsflyer (PDF) zum Download

  • Umsetzungsstand im Projekt Anna Dezember 2011 (PDF-Dokument)
  • Bild vom Arbeitsgespräch

    Am 17.11.2011 fand das Arbeitsgespräch mit Netzwerkpartnern im BiG - Bildungszentrum in Greifswald statt. Bedarfsträger, Institutionen und Projektmitarbeiter trafen sich zu einer Gesprächsrunde, in welcher die Prozesse der Nachqualifizierung dargestellt, strukturiert und vereinbart wurden. Das anna-Team bedankt sich bei allen Beteiligten für das konstruktive Arbeiten.

  • Am 29. September 2011 fand im Schweriner Ludwig-Bölkow-Haus die Fachtagung „Anerkennung durch Anerkennung“ statt. Organisatoren waren das Schweriner Ausbildungszentrum, das Aus- und Fortbildungszentrum  Rostock, das Ausbildungs- und Umschulungs-Zentrum Schwaan und das BiG - Bildungszentrum in Greifswald. Federführend waren hier die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Projekten, die im Programm „Perspektive Berufsabschluss“ in einem Netzwerk zur beruflichen Nachqualifizierung in Mecklenburg-Vorpommern zusammenarbeiten. Ebenfalls mitgestaltet haben die Tagung die regionalen Migrationsnetzwerke des Bundeslandes und die MOZAIK gGmbH aus Bielefeld.

    Ziel der Fachtagung mit rund 120 Gästen war es, einen Beitrag zur Willkommenskultur und Anerkennung der Lebensleistung von Menschen mit Migrationsgeschichte zu leisten.

    Menschen, die als Migranten in unser Land kommen, verfügen oft über gefragte Qualifikationen, können aber in ihrem erlernten Beruf nicht arbeiten, weil die im Ausland erworbenen Abschlüsse nicht anerkannt werden. Experten und Praktiker aus Politik, Bildung und Wirtschaft stellten sich der Frage, wie die Potenziale von Migrantinnen und Migranten für den Arbeitsmarkt besser erschlossen und genutzt werden können. Mit einem eigenen Vortrag wurden die Teilnehmenden informiert, wie dabei das im Gesetzgebungsverfahren befindliche Berufsqualifikationsfest-stellungsgesetz wirken kann.

    An vielen Beispielen haben die Tagungsredner und Menschen mit Migrationsgeschichte dargestellt, wie Integration und Beschäftigung in Deutschland gelingen können.

    In vier Workshops gingen die Tagungsgäste einzelnen Teilaspekten vertiefend nach und fanden Raum zur Diskussion. Es wurde herausgearbeitet, dass alle Akteure intensiven fachlichen und informativen Austausch in Netzwerken für ihre Arbeit mit Migrantinnen und Migranten benötigen. Sei es für die für die Arbeit in den Beratungsstellen für die Anerkennung im Ausland erworbener Berufsabschlüsse, zur Kompetenzerfassung, zum Nachholen beruflicher Abschlüsse oder für die integrierende Arbeit speziell mit Flüchtlingen.

    In seinem Schlusswort konstatierte Projektleiter Gerd Poloski, „dass bereits jetzt Strukturen geschaffen, Ideen geschmiedet und Netzwerke gebildet werden, die beim Inkrafttreten des Berufsqualifikationsfeststellungsgesetzes vorhanden sind und wirken“. Die Dokumentation der Tagung ist im Internet unter http://www.amon.sazev.de/1275.html eingestellt.

     

  • Ausbildung hat Vorfahrt!

    Ausbildung hat Vorfahrt!Vor dem Hintergrund eines dramatischen demografischen Wandels sind Strategien gefragt, um die besten Fachkräfte von Morgen für das eigene Unternehmen zu gewinnen. Wo früher noch die jährliche Stellenanzeige im Lokalanzeiger ausreichte, gehen Firmen heute gezielt auf die so umworbenen jungen Leute zu, machen für sich Werbung und versuchen mit potenziellen Bewerbern ins Gespräch zu kommen. Das BiG unterstützt diese Strategie seit 2009 mit dem eigens geschaffenen Veranstaltungsformat „Ausbildung hat Vorfahrt!“ Im persönlichen Gespräch können Unternehmen und Jugendliche ihre gegenseitige Eignung „checken“ und im Idealfall bereits konkrete Absprachen für eine Bewerbung treffen.

    Auf Wunsch vieler Firmen brachte „Ausbildung hat Vorfahrt!" bereits im Oktober, also vor Beginn der Bewerbungsphase, Unternehmen mit ausbildungsplatzsuchenden Jugendlichen ins Gespräch. Alle interessierten Firmen waren herzlich eingeladen, an der Veranstaltung am 12. Oktober von 10:00 bis 15:00 Uhr im BiG - Bildungszentrum in Greifswald teilzunehmen.

  • Am 18.08.2011 fand das Regionaltreffen Nord-Ost im Programm „Perspektive Berufsabschluss“ im BiG - Bildungszentrum in Greifswald statt.
  • Am 20.07.2011 fand das zweite Arbeitsgespräch der Bildungsdienstleister (geschlossener Arbeitskreis) statt.
  • Am 14.07.2011 fand der Workshop "Arbeitsprozessintegriertes Lernen" für das anna-Team statt.
  • Am 09.06.2011 nahm das anna-Projekt an der Tagung "An- und Ungelernte werden zu Fachkräften – Nachqualifizierung als regionales Regelangebot" im Congress Center der Messe Erfurt teil.

  • Am 25.05.2011 präsentierte sich das Projekt anna auf dem Standorttag bzw. der Berufsmesse in Torgelow.
  • 24.05.2011: Internationale Migration – Nationale Integration

    Aktionstag und Arbeitsgespräch im BiG - Bildungszentrum in Greifswald im Rahmen der „Woche der Weiterbildung für, von und mit Menschen mit Migrationshintergrund“ 2011 (23.05.2011 bis 29.05.2011) Präsentation downloaden
  • Exotisches im BiG

    Foto kulinarische WeltreiseEine kulinarische Weltreise erlebten am Dienstag die Mitarbeiter und Gäste des Greifswalder BiG - Bildungszentrums. Im Rahmen der bundesweit durchgeführten „Woche der Weiterbildung für, von und mit Menschen mit Migrationshintergrund“ bewirteten die Teilnehmer des aktuellen Integrationskurses Ausbilder, Auszubildende und Gäste des Greifswalder Bildungsdienstleisters mit den typischen Speisen ihrer Heimat. Ob indisches Curry, vietnamesische und thailändische Reisgerichte, Fleisch und Fisch nach afghanischer oder irakischer Art, die Speisen aus insgesamt sechs Ländern erfreuten sich lebhaften Zuspruchs seitens der Belegschaft.
    Farbenfroh und kaum weniger exotisch als die angebotenen Gerichte waren die landestypischen Gewänder, in denen einige der Migranten ihre deutschen „Gäste“ bewirteten. Gern nahmen die Migranten die Gelegenheit wahr, mit Schautafeln und im Gespräch Kultur und Brauchtum ihrer Herkunftsländer zu vermitteln.
    Foto kulinarische Weltreise„Eine hervorragende Idee, die sich gut in das Konzept der Woche der Weiterbildung einpasst“ fanden auch die regionalen Beauftragten für Migration und Integration, die den Aktionstag im BiG mit einem Arbeitstreffen begleiteten. Eine Wiederholung der gelungenen Aktion scheint somit sicher.
    In der Universitäts- und Hansestadt Greifswald ist das BiG - Bildungszentrum eines von zwei Bildungsunternehmen, die regelmäßig Integrationskurse für Migranten anbieten. Seit dem November 2010 wird zudem die Maßnahme „berufsbezogene Sprachausbildung“ durchgeführt, die sich an Migranten richtet, die bereits einen Integrationskurs besucht haben und sich nun gezielt auf ihre Berufstätigkeit vorbereiten wollen. Die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, dem ESF und der EU geförderten Kurse beinhalten neben der Sprachausbildung auch berufspraktische Unterweisungen, Betriebsbesichtigungen und Praktika. Informationen hierzu gibt Sabine Keding, Tel.: 03834 549-406, E-Mail: skeding@big-hgw.de.

  • Text/Bericht vom Arbeits- und Netzwerktreffen

  • Netzwerktreffen anna: Präsentation downloaden

  • 28.04.2011 im Schweriner Ausbildungszentrum e. V., 09:45 bis 14:00 Uhr
    Thematisches Arbeitstreffen: Anerkennung im Ausland erworbener Abschlüsse
    Agenda


  • Foto vom Arbeitsgespräch

    20.04.2011, 10:00 bis 12:00 Uhr
    im BiG - Bildungszentrum in Greifswald
    Arbeitsgespräch mit Bildungsdienstleistern
    (geschlossener Arbeitskreis)



    Foto vom Arbeitsgespräch























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  • "Fachkräfte für morgen" (Frühstücksgespräch) am 12.04.2011, 9:00 bis 11:00 Uhr
    im Creativhaus-Hotel, Feldstraße 85, 17489 Greifswald
    Foto vom Frühstücksgespräch



















  • Gründung des Nachqualifizierungsnetzwerkes "NQ-Netz-MV"
    (27.01.2011)

    Foto vom GründungstreffenDas Erlernen eines Berufes und der am Ende verbriefte Berufsabschluss sind nach wie vor das Bildungsziel der Jugendlichen und jungen Erwachsenen unseres Landes. Allerdings erreichen dieses Ziel
    nicht alle bzw. genügt der erzielte Abschluss nicht den Anforderungen der Unternehmen. Einen Weg, wie dem Problem der Gering-qualifizierung entgegengewirkt werden kann, hat das BMBF mit dem Programm "Perspektive Berufsabschluss" geebnet. Im Rahmen der Förderinitiative 2 "Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung" haben es sich im Raum Mecklenburg-Vorpommern vier Projekte zur Aufgabe gemacht, an- und ungelernte junge Erwachsene mit und ohne Beschäftigung dabei zu unterstützen, Foto vom Gründungstreffennachträglich einen erforderlichen Berufsabschluss durch Externenprüfung zu erlangen.


    Das Projektteam "amoN" modulare Nachqualifizierung im Schweriner Ausbildungszentrum hat sich am 27.01.2011 mit den Mitarbeitern der Projekte

    "moNa": abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung im Aus- und Fortbildungszentrum Rostock,
    "ProNaQ": Gesundheit und Soziales im AuZ Schwaan,
    "anna": Anerkannte Berufsabschlüsse durch modulare Nachqualifizierung im BiG Greifswald

    zur Gründung eines Netzwerkes getroffen, in dem sie ab März gemeinsam vorhandene Ressourcen effizient nutzen und sich fach- bzw. themenspezifisch austauschen. Kooperationsschwerpunkte werden dabei u. a. die Öffentlichkeitsarbeit, Zusammenarbeit mit zuständigen Stellen und die Erarbeitung von gemeinsamen Standards sein. Die Gruppenfoto der Beteiligtengleichberechtigte Zusammenarbeit der Projekte im "NQ–Netz-MV" wird vom Projekt "amoN" des Schweriner Ausbildungszentrums koordiniert.



    Hier können Sie die Kooperationsvereinbarung nachlesen und downloaden.

  • Projekt anna gestartet (01.09.2010)

    ANerkannte Berufsabschlüsse durch modulare NAchqualifizierung in Greifswald,
    Ost- und Nordvorpommern.

    Abschlussorientierte Nachqualifizierung ist eine Möglichkeit und wirkungsvolle Maßnahme, um Fachkräftemangel zu begegnen. Die qualifikatorische Vorbereitung zur Externenprüfung wirkt dem stark sinkenden Bedarf an Un-/Angelernten entgegen und verhilft auf individueller Ebene, Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erweitern, den beruflichen Werdegang zu verstetigen. Mit anna wird in drei Jahren ein dafür erforderliches strategisches Netzwerk in Greifswald und Vorpommern aufgebaut, um modulare Nachqualifizierungen zur Erlangung eines anerkannten Berufsabschlusses als Regelangebot zu etablieren und nachhaltig zu verankern. Hierfür werden die Qualitäts- und Verfahrensstandards zur Durchführung abschlussorientierter modularer Nachqualifizierung angewendet. Organisatorisch ist das Prinzip der Partizipation leitend, Beratung und Begleitung geschehen nach dem Individualprinzip.

    Kontakt: Dorit Wehling, 03834 549-314, dwehling(at)big-hgw.de

  • Agenda (PDF)

    Hier finden Sie die Agenda (PDF)
    des anna-Auftaktworkshops.

    Termin: 30.11.2010
    Ort: BiG - Bildungszentrum in Greifswald

Förderung/Durchführung

Dieses Vorhaben wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Projektlaufzeit:
01.09.2010 - 31.08.2013

Logos Bundesministerium für Bildung und Forschung, Europäischer Sozialfonds, Europäische Union